The Masquerade 6,… Companions in Destiny

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Die Maskerade,…

Schicksalsgefährten

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Epilog;

Montag der 25. Februar, Altena 1170 n. Chr.

Die Inquisitorren Godfried von Breen und Adrianna von Breen, seine Schwester, standen neben Bruder Theodorus und Schwester Hildegardt. Sie sahen den Boten nach, die in der Früh über den Burghof davon gallopierten. Ein Bote sollte es nach Worms führen, wo sich laut dem Inquisitor Johann von den Weitenwegen aufhielt. Weitere Boten sollten Armin von Rabenroth und Siegesmund von Falkenstein aufsuchen, die sich zur Zeit auf der Starkenburg aufhielten. Gofried lud diese Männer nicht gundlos ein. Zu einen konnte er ihnen vertrauen, zum anderen waren sie durch ein schicksalhaftes Ereigniss während des Kreuzzuges mit einnander verbunden. Sie waren Schicksalsgefährten, die alle ihr Leben zweier Männer verdankten, die vermutlich einen faigen Mord begangen hatten. Zumindest aber waren sie am Tatort gewesen. Ganze fünf Tage hatte der Inquisitor sich mit seiner Schwester die zu einer der ersten Inquisitorinnen zählte und Bruder Theodorus und Schwester Hildegardt beraten was nun zu tun sei. Die Entscheidung war ihnen allen nicht leicht gefallen, denn sie alle verstießen gegen einige ihrer Grundsätze, um schlimmeres zu verhindern.

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Sie waren sich im klaren dass die Schwester des Königs niemals ruhe geben würde, bis alle Beteilligten des Mordes an ihrem Gemahlen ebenfall Tod waren. Rache war so etwas grausammes und verabscheuenswürdiges, dass es aus einer einst treuen Christenfrau eine hinterlistige und durchtriebene Ausgeburt des Bösen machte. Aber auch der Auslöser dieser Verwandlung durfte nicht unbestraft davon kommen. Aber Raimund der I. von Brabandt, zur Zeit der König Mitteldeutschlands, und Raban von Waldengrund, dessen Reichsvogt, durften nicht sterben und mussten zu allem Übel an der Macht bleiben. Zudem hatten der Inquisitor und einige eine Lebensschuld bei eben jenen. Wenn der König und sein Vogt jetzt fielen oder selbst Opfer eines Attentates wurden, dies währe eine Katastrophe. Denn es würde ein Machtvakuum zu Folge haben, dass für Mitteldeutschland fatale Konsequenzen nach sich zog. Unruhen der Bevölkerung in einigen Städten, Machtkämpfe unter den Adelshäusern um die Krone,… eine Gefährdung des Waffenstillstands mit den Hunnen die auf polnischer Seite der Donau lagerten. Um dies zu verhindern musste sich der Inquisitor und seine Getreuen auf ein Schachspiel einlassen, dass ihnen schwer im Magen lag.

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Das größte Problem lag jetzt darin, dass man die Rache einer Witwe nachkommen musste, damit diese endlich ruhe geben würde. Leben mussten für andere Leben geopfer werden, besonders Bruder Theodorus und Schwester Hildegardt setzte dies besonders zu. Auch den Inquisitoren gefiel dies nicht, aber sie wussten besser mit militärischen Verlusten um zugehen. Was sich ebenfalls als ein Problem herrausstellte und zusätzlichen Druck ausübte waren zwei unglückliche Umstände. Dies waren der Tod der Frau des Hunnenkönigs, der jetzt selbst Boten aussendete, um nach einer neuen Braut zu suchen. Das andere das die Schwester des Königs sich in eines der wichtigsten Klöster zurück gezogen hatte. Dies lag in Lorch und dort war sie selbst für die Inquisition nicht mehr zu erreichen. Die Zeit spielte gegen die Schicksalsgefährten, die nun die Schachfiguren für das Schachspiel zusammenstellen mussten. Denn es war ein Akt der Unmöglichkeit, für alle wichtigen Personen auf der Liste der Witwe passende Doppelgänger zu finden. Diese mussten nicht nur wie die verhassten Personen aussehen, sondern auch wie diese sprechen. Alles musste perfekt sein.

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Damit diese Maskerade überhaupt nur einen kleinen Hauch einer Chance hatte.

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