The Aftermath 1,… A creeping Malice

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Das Nachspiel

Eine schleichende Bosheit

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Prolog;

Montag 1 März, Nordungarn 1170 n. Chr.

Esztergom lag einen Tagesritt vor der kleinen Delegation des Clan der Schlange. Wie es sich gehörte, führte Attalo Kádár, auch Attalo der Ältere genannt, seinen Clan an. Die Kígyó Klánja so hieß der Clan in der völkischen Sprache der Region, war mit dem Großkönig der Hunnen bis an die Donau vor gerückt, bis vor drei Jahren die Expansion ein Ende fand. Jetzt lebte der Clan wie auch einige andere, die sich entlang der Donau nieder ließen und sich zunehmend mit den Ungarn mischten. So war es auch bei Attalo dem Älteren, der die Tocher eines ungarischen Adligen heiratete und mit ihr eine Tochter hatte. Manchmal wusste das Stammesoberhaupt selbst nicht, ober er mehr ein Hunne war oder schon mehr ein Ungar. Nichts desto trotz war er ein Mann der die Freiheit liebte und mehr Zeit auf dem Rücken eines Pferdes verbrachte, sich den Wind um den Kopf wehen ließ oder einfach die Weiten der Steppen und Graslande genoss. Seine Tochter war ihm da kaum anders, sie nahm den Platz ihres Bruders ein, nach dem dieser während der Expansion der Hunnen gefallen war. Sie ritt neben ihm und sah hin und wieder zu ihrem Vater herüber. Die kleine Gruppe stoppte und sie bildeten eine Reihe. Attalo ritt einmal an ihnen vorbei und musterte seine Krieger und Kriegerinnen. Er glaubte in den Gesichtern zu sehen, dass er zuletzt vor drei Jahren gesehen haben wollte. Das Gesicht von echter Besorgniss, dass er bis dahin von seinen Kriegern und den wenigen Kriegerinnen nicht erwartet hatte.

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Vor drei Jahren fand dass rasche Vordringen in das Feindesland ein überraschendes Ende. Zwei mächige Fürsten aus dem mittteldeutschen Raum hatten das Kriegsglück der Hunnen je beendet. Attalo Kádár erinnerte sich noch sehr gut an die letzten Schlachten, sein Clan und einige wenige anderen erahnten wohl diese Wende. Sie ritten nicht in ihr Verderben, während die anderen geblendet von den Erfolgen vergangener Schlachten in die Falle des Falken und dem Raben ging. Es waren Siegesmund von Falkenstein und Armin von Rabenroth, der erste blieb durch sein Wappentier dem Falken und der zweite dem Raben dem Hunnenfürsten in Erinnerung. Letztere hatten dem hunnischen Heer seinen Vorteil geraubt, sie lockten sie während der letzten Expansionsphase zunächst auf sumpfiges Gelände und in die dichten Wälder. Dort waren die Truppen der beiden Mitteldeutschen den Hunnen haushoch überlegen. Die Verluste der Hunnen waren so groß, dass sich das Heer nicht wieder von ihnen erholte. Dies beendete das Vorrücken und wurde zur Grundlage eines Waffenstillstandes, der jetzt bereits drei Jahre anhielt. Das alles lag jetzt aber drei Jahre zurück und die Besorgniss damals hatte Namen und erschien fassbar zu sein. Zudem war es auch nur die Besorgniss, die einem Kriegsherrn vor Leichtsinn bewahren sollte.

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Die Besorgniss die das Clanoberhaupt jetzt erfasste, sowie auch den anderen seines Gefolges, schien eine andere zu sein. Sie wussten es von mehren Boten ihres Clans, die ihnen davon berichteten. Das Unheil begann mit dem Tod der Frau des Großkönigs und der Suche nach einer neuen Gemalin während er noch um seine einstige Gemahlin trauerte. Es waren die Ungarn, die zuerst besorgt schienen, die Hunnen folgten mit der Zeit. Dem ging das Verhalten der Tiere vorraus, so hatten es die Boten berichtet. Als die zukünftige Gemahlin Esztergom betrat schienen die Pferde sie nicht zu mögen, die jungen Pferde scheuten in der Nähe der Frau, die kriegserfahrenen Pferde streupten die Mähnen hieß es. Ein Pferd soll sogar versucht haben die Frau zu beissen. Die Hunde der Hunnen, so den Boten, schienen sie regelrecht zu hassen. Sie Grollten, Knurrten oder Bellten, wenn die Frau sich ihnen näherte. Dies ließ die hunnische Bevölkerung skeptisch werden und als bald spürten auch sie etwas, in der Nähe dieser Frau. Doch wenn man sie danach fragte, was diese Skepsiss und Besorgnis auslöste so den Boten, wussten sie keine Antworten. Attalo Kádár, auch Attalo der Ältere genannt, spürte jetzt ebenfalls etwas das über Esztergom wie ein dunkler Schleier lag. Ihm gingen viele Bezeichnungen durch den Kopf, um diese für ihn schwer erfasste Stimmung zu finden. Das was Dieser am nächsten kam, dies aber nur grob und oberflächlich, war eine schleichende Bosheit.

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