The Aftermath 2,… Burgundy Blood

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Das Nachspiel

Burgundisches Blut

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Kapitel 1;

Montag 1 März, Burg Starkenburg 1170 n. Chr.

Es regnete in Strömen und ob mitten am Tage, kam das Gefühl auf, es wäre bereits früher Abend. Dies passte sehr gut zu der Stimmung der beiden Reichsfürsten, die sich an ihrer Tafel gegenüber saßen. Sie schwiegen sich gegenseitig an und in der Mitte des runden Tisches lag das Dokument, dass ihnen Godfried von Breen zukommen ließ. Alleine der Eid von Edessa brachte die beiden Männer hin und wieder um den Schlaf. Das Schreiben jezt erleichterte Armin von Rabenroth und Siegesmund von Falkenstein, da sie nicht erst auf Reaktionen seitens Raimund der I. von Brabandt, zur Zeit der König Mitteldeutschlands und Raban von Waldengrund dessen Reichsvogtes warten musssten. Dies linderte das eigene Risiko noch tiefer in die Intrige hinein gezogen zu werden. Zudem gab es da eine Sache, die den beiden Reichsführsten über alles Missfiel, mit den umstrittenen Eidsbrüdern in einem Sinnlosen Konflikt zu fallen. Der Großinquisitor hatte dem ersteinmal einen Riegel vorgschoben. Aber dennoch gab es etwas, dass ihnen immer noch sehr zuschaffen machte. Wenn man es ganz genau nahm, hier lag das Problem der Sache, sie waren im Grunde mit den Übeltätern verwandt.

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Siegesmund von Falkenstein stammte aus der Linie Raimunds dem I. von Brabandt, er war der Sohn des Bruders vom Vater des Königs. Somit war er dessen Cousin. Dies bedeutete dass er sich für und gegen ein Mitglied seiner eigenen Blutlinie entscheiden musste. Hier kam ihm der Eid recht, denn er hatte Hermann von Biebesheim den Gemahl seiner Cousine, nie wirklich gemocht. Es war kein Neid oder andere niedere Gründe, er konnte den Ritter schlicht nicht so wirklich einordnen. Trotzdem hätte er ihm nie den Tod gewünscht, geschweige denn auf so eine faige Art. Aber Siegesmund wusste für was er sich entscheiden musste. Hier war naürlich der Eid an erster Stelle aber auch die Weitsicht des Reichsfürsten. Von Falkenstein sah ein beträchliches Problem darin, wenn der König und der Reichsvogt plötzlich verstarben und ein Machtvakuum hinterließen. Armin von Rabenroth wiederum war der Bruder von Raban von Waldengrund, oder besser Halbbruder. Die Mutter des Reichsvogtes wurde vom Erzbischof von Köln vom Vater Rabans geschieden, Armin war einer der Söhne der Mutter aus der zweiten Vermählung, denn die geschiedene Frau heiratete in die Familie Rabenroth ein. Sich gegen seinen Halbbruder zu stellen, fiel Armin schwer, zudem musste er auch noch mit Raban sprechen. Denn es schien so, als ob der Reichsvogt nichts von der Halbbruderschaft wusste.

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Hinzu kam neben dem Eid von Edessa noch ein Punkt, aus Armins Sicht war Raban durchaus der Mörder von Hermann von Biebesheim, doch war er nur der ausführende. Für den Herrn von Rabenroth standen der König und dessen Frau als Drahtzieher hinter dem Mord, warum sein Halbbruder sich dazu bereit erklärte, dass wusste wohl nur Raban selbst. Bei Zeiten würde er den Reichsvogt danach fragen. Doch ging ihm neben dem Eid gegenüber dem König noch eine andere Theorie durch den Kopf. Diese Möglichkeit war eine eigene Interprätion um eine sagenhafte Tat des getöteten Helden. Hermann von Biebesheim soll einen Drachen oder Lindwurm erschlagen haben, doch jeder auch nur halbwegs von Verstand, wusste das es keine Drachen gab. Also war das Untier nur eine sinnbildliche Darstellung für etwas anderes. Dieses Andere musste der wahre Anlass sein, warum sich Raban von Waldengrund zum faigen Mord verleihten ließ. Doch um diese Frage zu klären würde sich später mehr Zeit geben, wenn das größere Problem ersteinmal ausgestanden war.

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