Scifi Söldner 1 „die Attah’l“

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Attah’l

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Die Attah’l sind Söldner und Kopfgeldjäger, die mehr sind als nur Elitekämpfer. Zum Unterschied zu den anderen Söldnergruppen haben die Attah’l nicht nur einen festen Codex sondern auch beinahe kulturelle Züge. Dazu zählen eine eigene Sprache, feste Standorte für rituelle Begebenheiten und Anbindungen an Volksgruppen und deren Rituale, die zum Teil von den Attah’l abgewandelt übernommen wurden. Zu diesen Standtorten zählen Neuseeland, dort wurde der Grundstein für die Attah’l gelegt. Die Ureinwohner des Inselstaates, die Māori, übten beträchtlichen Einfluss auf die Sprache der Attah’l aus. Ein weiterer wichtiger Standtort sind die Osterinseln, da sie für den zentralen und wichigsten Ritus der Attah’l den Austragungsort bilden. Weitere wichtige Standtorte sind die Samoa-Inseln, da auch sie von kultureller Bedeutung sind.

Auch wenn die Mitglieder Attah’l aus aller Welt stammen, nehmen sie die neue Kultur bereitwillig an. Selbst wenn dies das Zurücklassen heimatlicher Wurzeln bedeutet.

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Revolverschütze

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Dayo Gbeho Rawiri

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Der Codex der Attah’l

Die Attah’l haben anders als die meisten Söldner und Kopfgeldjäger einen Codex, nach dem sie sich streng richten. Dieser Codex regelt den Umgang mit der eigenen Kultur in der Öffentlichkeit und im beruflichen Bereich die Wahl der Ziele und Aufträge. Der ganz normale Alltag jedoch oder die Wahl der Mittel im Zuge eines Auftrags bleiben von dem Codex unbelassen. So dass die Attah’l, wenn sie z.B. irgendwo in Europa oder den vereinigten Staaten lebten, gänzlich unauffällig blieben. Auch hätten Einschränkungen in der Wahl von Kampfmitteln oder Strategien den Beruf des Söldners und der Kopfgeldjagdt unnötig erschwert. Aber was genau bedeutete dass?

In der Öffentlichkeit sprechen die Attah’l ihre eigene Sprache nicht und erwähnen auch ihre Kultur nicht. Außer sie treffen sich als geschlossener Kreis hinter geschlossenen Türen.

Ausgenommen von dieser Reglung sind die Osterinseln, Neuseeland, die Samoa-Inseln und einige andere der polynesischen Inselgruppe.

Die Attah’l nutzen ihre eigene Sprache nicht als strategisches Werkzeug, obwohl sie sich dafür sehr gut eignen würde.

Die Attah’l können Deutsche, Franzosen oder Amerikaner sein, dass ist ihre öffentliche Erscheinung. Somit sprechen sie bei der Arbeit und in der Öffentlichkeit eben die jeweiligen Weltsprachen. Sie bevorzugen aber Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch.

Der Codex regelt die Wahl der Aufträge und Kopfgeldziele, dies soll sicherstellen dass keine Unschuldigen durch die Attah’l zu Schaden kommen.

Dies bedeutet verkürzt, es muss ein trifftiger Grund vorliegen, der z. B. ein Kopfgeld rechtfertigt. Das gilt auch für die Söldnertätigkeiten. Das bedeutet aber nicht, dass hier fragwürdige Entscheidungen nicht getroffen werden. Denn Söldner und Kopfgeldjäger bewegen sich immer irgendwo in einer Grauzone.

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Präzisionsschützen

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Chloé Durand „Manaia“

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Lavrans Halvorsen „Nikau“

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Die Kultur der Attah’l

Die geheime Kultur der Attah’l basiert im wesentlichen jener der Māori und anderer Ureinwohner der polynesischen Inselgruppe. Aber in vielen Hinsichten abgewandelt und an die moderne Welt angepasst. So entpricht die Sprache der Attah’l jener der Māori, allerdings auch hier mit einigen Änderungen und Anpassungen. Das wichtigste Ritual der Attah’l hat seine Wurzeln in der verlorenen Kultur der Osterinseln. Hier passten die Attah’l das Ritual, dass zur Zeiten der Hochzeit der Osterinseln dazu diente den neuen Vogelmann zu bestimmen, zu ihren Zwecken an. Damals traten die jungen Männer der Ureinwohner in dem Wettstreit gegeneinander an, um das neue Oberhaupt zu werden. Die Attah’l nutzen es als Initiation für die Aufnahme in ihre Gemeinschaft.

Der Wettstreit der Ehre besteht aus Laufen, Klettern und Schwimmen. Die Initiatianten und Initiatiantinnen müssen in einem Wettlauf die Steilklippen erreichen, diese hinab klettern und dann zu einer kleineren Insel schwimmen. Diese liegt etwa 500 Meter vor der Steilküste. Auf der Insel müssen sie dann ein gläsernes Ei finden, dass ihre Nummer enthält. Dieses müssen sie dann unversehrt zurück bringen und dem eigenen Mentor überreichen. Hier geht es nicht darum, wer der oder die schnellste ist, wichtig ist nur dass man das vorgegebene Zeitfenster nicht überschreitet. Dieser ansich sportliche Wettkampf ist nicht ungefährlich, die Initiatianten und Initiatiantinnen müssen ihn ohne Hilfsmittel bestreiten. Dennoch wird sicher gesellt, dass niemand bei dem Wettsreit ums Leben kommt.

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Scharfschützen

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Akosua Okotie-Eboh „Mareikura“

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Sebastián de Olivares „Paora“

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Der Wettstreit der Ehre schließt die Initiation ab, die mit Erlehrnen der geheimen Sprache und dem Einleben in die neue Kultur beginnt. Haben der Anwärter oder die Anwärterin die Initiation bestanden, erhalten sie den Namen, den sie später in der Gemeinschaft tragen. Diesen Namen werden sie nur nennen, wenn sie unter sich sind, außerhalb der Gemeinschaft behalten sie ihre normalen Namen bei. Der Initiation geht eine ausführliche Prüfung der Anwärter und Anwärterinnen vorraus, damit sicher gestellt ist, dass nur ausgewählte Frauen und Männer in die Initiation aufgenommen werden.

Hier bilden auch wieder die Osterinseln, Neuseeland, die Samoa-Inseln und einige andere der polynesischen Inselgruppe eine Ausnahme.

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Spezialwaffenschützen

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Vaiana Moana „Anahera“

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Fahrzeuge

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38 Kommentare zu „Scifi Söldner 1 „die Attah’l“

      1. Ich hätte gerne mal ein genauers Feedback zu Before Midnight,… weil ich gerne wissen möchte,… ob die bisherige Aktionarmut trotzdem eine Stimmung aufbaut.

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      1. Zuviel Action kann die Handlung unübersichtlich machen, dass ist schon in vielen Filmen ein Problem.

        Zu viel Romantik bzw. Beziehungskram ist fast noch schlimmer. Gerade bei einigen aktuellen Serien ist dieser Beziehungsmist so dominant, dass z. B. der Fall in dem Krimi beinahe untergeht.

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